Future State: Kara Zor-El, Superwoman (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Kara Zor-El, Superwoman (I.)
  • #2: Kara Zor-El, Superwoman (II.)

Writer Marguerite Bennett

Artist Marguerite Sauvage

(c) DC Comics


In Deutschland erscheint die Story wie folgt:

  • Kara Zor-El, Superwoman I.+II.: Future State Sonderband – Die Helden des DC-Universums (16.11.2021)

Kara Zor-El, Super-Woman:

INHALT: Kara Zor-El, Supermans hitzköpfige Cousine, hat endlich Frieden -fern ab von der Erde und ihrer Helden- gefunden. Nun als Superwoman, wacht sie über den Mond und über Flüchtlinge aus der Galaxis, die sich dort versammelt haben. Doch all das soll sich ändern, als ein Raumschiff, das von einem außer Kontrolle geratenen Außerirdischen gesteuert wird, abstürzt und Karas Welt auf den Kopf stellt!

MEINUNG dazu: Die Story könnte klassischer nicht sein. Superwoman startet komplett neu, was allen Lesern*innen natürlich einen sauberen Einstieg verschafft. Das ist auf der einen Seite ganz gut, enttäuscht allerdings auch die Leute, die nach Karas Auftritt in „Superman of Metropolis“ auf eine Fortsetzung hoffen.

Bei der Optik der zwei Bände fällt sofort auf, dass die Bilder auch aus einem Disneyfilm kommen könnte. Kara sieht Prinzessin Aurora aus Dornröschen zum Verwechseln ähnlich. Und auch sonst gibt sich der Band große Mühe dieses Bild (teils brutal) aufrecht zu halten. Ich hatte während des Lesens die ganze Zeit das Gefühl, dass nicht ich -als 32jähriger Mann- die Zielgruppe bin, sondern eher etwas jüngere Mädchen, die gerade Frozen zum x-ten Mal beendet haben. Das klingt jetzt evtl. etwas härter, als es in Wirklichkeit ist (und hey! es gibt genug 32-jährige Männer, die Frozen gut finden). Wer Geschmack an dem Stil findet, bekommt diesen hier nicht nur subtil aufgestrichen, sondern als Kniffte mit dick fett Butter drauf. Aliens morphen sich in kleine süße Tiere, die Story beschreibt eine Mutter-Kind-coming-of-age-Beziehung und Artist Marguerite Sauvage bemüht sich durchweg die Bilder in Pastellfarben zu gestalten, damit auch jeder maskuline Faktor verstrichen wird.

Hmmm… wie auch immer man nun dazu stehen mag, künstlerisch sind die Bilder dennoch schön anzusehen und die Story, naja … ist diesmal wohl eher dafür da die Bilder zu tragen und nicht andersherum.

FAZIT: Schlecht sind die Bände nicht, doch def. zielgruppenorientiert. Ob man sich dennoch damit anfreunden kann muss wohl jeder selbst entscheiden. Hübsch sieht es jedenfalls aus.



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