Future State: Immortal Wonder Woman (DC Comics/ 2021) #1-2

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Writer Becky Cloonan, Michael Conrad, L.L. McKinney

Penciller Alitha Martinez, Jen Bartel

Inker Mark Morales, Emilio Lopez


In Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:


Diana Prince:

INHALT: Das Verderben kommt. Lange über das Zeitalter der Helden hinaus überleben nur wenige Freunde von Diana Prince und die meisten ihrer Schwestern sind ebenfalls gestorben. Als unsterbliche Göttin ist dies ihr Los. Aber dann taucht eine Bedrohung auf, mit der selbst der mächtige Darkseid nicht umgehen kann – und es liegt an Wonder Woman den Kampf aufzunehmen!

MEINUNG dazu: Die Figur Diana Prince ist nach dem Ende von Death Metal wohl die gefragteste Person von allen. Wie geht es mit ihr weiter, welche Konsequenzen haben sich für sie ergeben?
Die kurzen zwei Bände bieten darauf keine Antwort… aber doch schon irgendwie. Die Story ist sehr emotional und Zeichnerin und Inker wissen dieses gefühlsmäßige Stimmung perfekt aufzugreifen. Die Figuren agieren überwiegend in der Leere des Alls, was zunächst mal gar nicht so dunkel ist, wie vorerst angenommen. Die Bilder sind himmlisch bunt und lumineszierend.

Was den Kreativen allerdings weniger gelingt sind Kampf- und Actionszenen. Die sind sind nicht Jen Bartels Stärke. Gut, dass es davon nicht so viele gibt.

FAZIT: Toller Epilog der wahrscheinlich spannendsten Figur aus der Death Metal Krise. Achtung.. MÖGLICHES Ende am Ende der Zeit! Also alle wieder aufatmen.


Nubia:

INHALT: Mit Blick auf die nähere Zukunft sehen wir den ursprüngliche Champion von Themyscira und wie sie alleine in die Welt aufbricht. Auf Paradise Island ist es seit einiger Zeit nicht mehr sicher, vieles liegt im Argen. Nubia hat in der „Männer“-Welt eine neue Heimat gefunden. Jetzt hat sie die Aufgabe, diese vor den Gefahren der Mythen und Magie zu schützen.

MEINUNG dazu: Ich denke mit Nubia muss ich mich erst anfreunden. Obwohl ich die Figur sehr spannend finde und es begrüße eine neue Wonder Woman zu sehen (auch wenn ich durch Death Metal endlich mal gefallen an Diana Prince gefunden habe), gibt die Story nicht unbedingt da wieder, was ich mir erhofft habe.

Der Inhalt beschäftigt sich weitestgehend mit der Origin von Nubia. Die verliert sich aber -meiner Meinung nach- in vielem unnötigen Gebrabbel der Figuren. Frei nach dem Motto „Dont sing it.. BING IT“ sollte die Geschichte überwiegend über die Bilder getragen werden (die wirklich hübsch sind).

Doch denke ich, dass dies ein übliches Problem von Origing Stories ist. Zumal man sich hier auf zwei Issues verteilt beeilen muss um alles irgendwie authentisch hinein zu quetschen. Gelang in meinen Augen nicht. .. ist aber sehr informativ.

FAZIT: Die hübschen Seiten geben leider nicht das volle Potenzial von Nubia wieder. Das mag man der Story verzeihen, denn man merkt, dass in der Figur und Serie mehr drin steckt, als zunächst gezeigt wird. Irgendwie bin ich hier versöhnlicher, als bei manch anderen Serien… komisch, oder?



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