Schlagwort-Archive: DC Comics

#25 – Das ist kein Batman-Tag Special

Der Batman-Day liegt hinter uns und was gab es an diesem Tag.. ? Verraten es euch.
Ferner gibt es hier einen finalen Blick auf das im Oktober startende DC Event Future State und natürlich jede Menge News.

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Inhalt:

  • 00:00 Intro
  • 00:02 Smalltalk
  • 00:04 eine Zeit voller Releases
  • 00:30 DKR – Vorträge
  • 00:39 The Sandman Act II – Hörspiel
  • 00:48 Batman-Tag
  • 01:21 Future State Endeindruck
  • 01:40 Outro

Hier gelangt ihr zum Future State Lesetagebuch

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Future State: Justice League (2021/ DC Comics) #1-2

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Writer Joshua Williamson, Ram V.

Artist Marcio Takara, Robson Rocha

Inker Daniel Henriques, Marcelo Maiolo

(c) DC Comics


In Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:


Justice League:

INHALT: Alle Mitglieder der neuen Justice League sind sich einig: Mitunter Schuld am Scheitern der alten JL war die emotionale Bindung der Mitglieder zueinander. Daher halten alle Helden*innen ihr bürgerliches Alter Ego vorerst geheim. Das dadurch Spannung entstehen ist selbstredend. Wie wichtige eine solche Basis ist müssen die Mitglieder schmerzlich feststellen, als es zu einem Mord kommt und die Hauptverdächtigen sie selbst sind… die neue Justice League

MEINUNG dazu: Joshua Williams hat einiges auf dem Kerbholz. Nailbiter, Birthright, div. Future State Titel und jetzt sogar noch die Batman Ongoing Serie. Klar, dass ich mir davon schon etwas mehr verspreche. Einige Solo-Titel der neuen Mitglieder konnten mich noch nicht begeistern wie etwa The next Batman aber auch Superman. Daher hatte ich Angst, dass mir das Zusammenspiel der Held*innen nicht zusagt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die sensible Vorsicht der Charaktere deckte sich zeitgleich mit meiner Skepsis ihnen gegenüber. Man wird als Leser langsam und ruhig an die Figuren herangeführt (für den Fall, dass man diese aus den Solo-Titel nicht kennt). Das funktioniert hervorragend bis es dann zum Ende des ersten Heftes hin natürlich zu einem Cliffhanger kommt. Bravo.. gutes Storytelling.

Artist und Inker sagten mir vorher nichts, weichen aber auch nicht sonderlich stark von einer gewohnt soliden Action-optik ab. Bei einem solchen Battlebrawler wie es Justice League immer ist, bin ich was das angeht recht schnell zu frieden – wenn es nicht gerade zu skurril wird-. Das soll deren Arbeit aber auch nicht schmäler, die Bilder sehen gut aus.

Einziges Manko: Die Story ist gut und dürfte gerne in einer 6-issue-storyline weitergehen oder wenigsten wieder aufgegriffen werden.

FAZIT: Toller Start, gerne weiter so. Die neue JL macht Spaß und besticht durch Dynamik und teils „Innovation“ (sofern man das von einem Superheldencomic sagen kann).


Justice League Dark:

INHALT: Im DC Universum beginnt eine buchstäbliche Hexenjagd. Magiewirker*innen werden eingefangen und exekutiert. So liegt es nun an Zatanna und Det. Chimp (nun vom Etrigan-Dämonen besessen) dieser Hetzjagd Einhalt zu gebieten. Dies bewältigen die zwei allerdings nur vereint mit alten aber auch neuen Mitglieder der JL: Dark.

MEINUNG dazu: Das ist jetzt mein dritter Ram V. – Future State Titel und der Kerl hat mich bisher nicht enttäuscht. Der writer und die Tatsache, dass die JL Dark Serien bisher wirklich gut waren haben meine Erwartungen natürlich in die Höhe getrieben.

Bin ich jetzt also enttäuscht? Nein, absolut nicht. Was Magie angeht hat DC in meinen Augen Marvel einiges voraus. Die Figuren machen mir hier einfach mehr Spaß. DCs Magie wirkt dabei auf mich immer so .. naja dunkel und düster, irgendwie „gritty“ (daher sicherlich auch „DARK“ Badumm TSS!). Dieses Ominöse, das „Unerklärlichen“ und die gedrückte Stimmung wird auch hier wieder klasse weiter geführt. Zudem hat man mit dem „neuen“ Team Held*innen auf die „Leinwand“ gebracht, die ich lange vermisst habe. Ram V. hat auch beim dritten Streich nicht enttäuscht.

Artist und Inker (besonders letzterer) tragen mit ihrer Kunst Maßgebliches zur Düsternis bei. Einzig, dass es als Future State gelabelt wird, lässt mich etwas rätseln. Die Story hätte genauso auch in der normalen Kontinuität spielen können… ha!.. who cares? Not me!

FAZIT: Ram V. … (Plus-)Punkt!



Future State: Teen Titan (DC Comics/ 2021) #1-2

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Die Ereignisse von Teen Titans spielen vor Shazam

  • #1 Teen Titans (I.)
  • #2 Teen Titans (II.)

Writer Tim Sheridan

Artist Rafa Sandoval

Inker Jordi Tarragona

(c) DC Comics


In Deutschland erscheint die Story wie folgt:

  • Teen Titans I.+II.: Future State Sonderband – Die Helden des DC-Universums (16.11.2021)

Teen Titans

INHALT: Als die ursprünglichen New Teen Titans eine Schule gründeten, um junge Helden zu betreuen und auszubilden, wollten sie helfen, die Welt zu retten. Jahre später ist der Titans Tower ein Denkmal für einen Friedhof von Schülern, die in einer schrecklichen Schlacht verloren gingen. Nightwing, Starfire, Beast Boy und Cyborg kehren an den Ort ihres größten Versagens zurück und schließen sich Raven an, um einen Kurs gegen das Böse zu einzuschlagen, das ihr Team und ihre Schule zerstört hat. Loyalitäten werden in Frage gestellt und Personen werden verdächtig, als die ehemaligen Teenie-Helden den mysteriösen Red X – einen ehemaligen Studenten – um Hilfe bitten müssen.

MEINUNG dazu: Puuhhh… Joah was kann ich dazu sagen? Mit den Titans habe ich mich schon immer ein wenig schwer getan, daher kann meine Meinung dazu auch leider nicht sehr objektiv ausfallen.

Ich hatte gehofft den Dick Grayson aus den Nightwing Ausgaben zu bekommen, leider ist mir dieser hier aus den Teen Titans ein ganz unbekannter, sowohl optisch (wieso auch immer er zwei Suits hat?) als auch vom Verhalten her. Der Autor versucht durch Flashbacks und Storytelling eine Katastrophe zu erläutern, die jüngst zum Status Quo geführt hat. Dies will ihn aber (in meinen Augen) nicht so ganz gelingen. Zuviel ist unbekannt und muss eingefügt werden, zu viele neue Charaktere werden gezeigt, die einen (mich jedenfalls) stark verwirren. Alte Fehden werden aufgegriffen um neue Entwicklungen zu plausibilisieren, doch irgendwie wirkt es auf mich sehr überhäuft. Wer so herangeht brauch ein gutes Händchen für die Geschwindigkeit in der erzählt wird. Das hat Tim Sheridan (zumindest hier) nicht.

Wie auch bei The next Batman wird die „Road-to“ Story später bei DC nachgereicht. Ein Schachzug, den ich nicht unbedingt begrüße. Mit der Serie Teen Titans Academy werden die Ereignisse geschildert, die zum Szenario im Future State führen.

Der Cliffhanger am Ende ist dennoch interessant und macht einen neugierig auf die Serie Shazam! (Wo es mit den ein paar wenigen der Protagonisten weiter geht)

Artist und Inker schaffen es so eben noch die zwei Ausgaben auf eine „3 minus“ zu heben.

FAZIT: Durch ein fehlendes Händchen in puncto Pacing, Storytelling und New-Input wirken die zwei Ausgaben auf mich sehr überrumpelnd. Das sage ich, der nie viel Zugang zu den Titans hatte. Bitte unbedingt selber lesen und mich informieren, ob ich mit meiner Meinung falsch liege.

Future State: Wonder Woman (2021/ DC Comics) #1-2

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Wonder Woman

  • #1 Wonder Woman (I.)
  • #2 Wonder Woman (II.)

Writer, Artist, Cover Artist Joëlle Jones

Colorist, Cover Artist Jordie Bellaire

(C) DC Comics


In Deutschland erscheint die Story wie folgt:


WONDER WOMAN:

INHALT: Die junge Yara Flor, eine brasilianische Amazonin, versucht mit Hilfe eines Hydrazahns in die Unterwelt zu gelangen, um dort ihre gefallene Kriegerfreundin Potira aus den Händen von Hades zu „befreien“. Dabei erhält sie (teilweise jedenfalls) Unterstützung von der „Druidin“ des Waldes Caipora.


MEINUNG dazu: Jöelle Jones (Writer und Artist zugleich) bedient sich nicht nur der klassischen griechischen Mythologie sondern ebenfalls aus Teilen der Guaranis (dem indigenen Volk aus Südamerika). Mit Yara haben wir eine neue Wonder Woman erhalten von der wir bisher noch nicht viel wissen. Wer ist sie? Wo kommt sie her? Was sind ihre Beweggründe? Vieles davon erfahren wir erst etwas später in der Serie Wonder Girl (ebenfalls Jöelle Jones). Yara ist jung, impulsiv und etwas ungehalten, wenn es darum geht ihren Willen durchzusetzen. Diese Charakterzüge werden auf den insgesamt 45 Seiten Storytelling gut und authentisch herübergebracht. Die Darstellung des Limbus ist recht ungewohnt und befremdlich, sorgte aber für kurzweilige Belustigung.

Was bei diesen zwei Bänden allerdings so heraussticht ist das Artwork. Jöelle Jones versteht in meinen Augen wirklich viel von ihrem Handwerk. Die Szenen sind gut rüber gebracht, die Panels sind fantastisch gesetzt und spiegeln die Atmosphäre gut wieder. In hektischen Kampfszenen sind die Bilder überlappend und wild angeordnet, während in der trockenen Bürokratie der Unterwelt alles akkurat und geradlinig wirkt.

Die Zeichnungen selbst ist dabei nicht weniger stark. Die Figuren sehen super aus. Die Outline sind etwas dicker, was teils cartoonesk wirkt, dabei aber auch nicht so sehr, als dass kitschig wird. Die Menschen und Tiere sind dennoch real gezeichnet. Einzig könnte man bemängeln, dass Yara’s Uniform etwas zu lasziv aussieht. Ihr Body verdeckt alles vom Hals bis zu den Knöcheln, lässt im unterem Bereich allerdings soviel frei, dass es für Sie, als Kriegerin vielleicht bequem sein mag und Bewegungsfreiheit bietet, uns allerdings aber auch teils einen verschärften Einblick auf ihren Podex und Umgebung bietet. Man könnte sich daran stören, ich allerdings habe mich damit angefreundet, da auch unsere Athleten, aus den eben genannten Gründen, zu meist sehr leicht bekleidet sind. Es wirkt also realistisch.

Mir hat Wonder Woman sehr gut gefallen. Die Story trägt mit ihrem Ende sicherlich zur Charakterentwicklung von Yara Flor bei, einer Figur von der ich hoffe, demnächst noch mehr zu sehen. Und das, obwohl ich mit Wonder Woman in der Regel so gar nichts anfangen kann.


FAZIT: Yara Flor ist eine junge und authentische Wonder Woman. Die zwei Issues erklären uns nicht viel von ihr, sorgen aber dafür, dass man Sympathie für den Charakter entwickelt und man als bald mehr von ihr sehen möchte. Klare Empfehlung!