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Future State: House of El (DC Comics/ 2021)

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#1: House of EL

Writer Phillip Kennedy Johnson

Artist Scott Godlewski

Colorist Gabe Eltaeb

(c) DC Comics


In Deutschland erscheinen die Storys wie folgt:

  • House of El – Superman #18 (07.12.2021)

House of EL:

INHALT: Kal-Els Blutlinie besteht fort und fort, selbst noch in Jahrhunderten. Wir treffen eine neue Generation kryptonischer Helden, die sich einer der größten Bedrohungen stellen, denen sie je gegenüberstanden: einem teuflischen Feind namens Roter König. Hier erwarten uns Debüts der Zwillinge Rowan und Ronan Kent, Nachkommen von Jonathan Kent. Rowan ist der neue Superman der Erde, während seine Schwester eine Blue Lantern ist. Mit an Bord sind auch Theand’r Ban-El, dessen Mutter Tamaraner war, und andere Helden – alle angeführt vom ursprünglichen Mann aus Stahl selbst!

MEINUNG dazu: Hier wird man mitten hinein geworfen. Von allen Seiten kommen unbekannte El’s herbei, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hier wäre ein Vorwort oder ein Zweizeiler schön gewesen, damit man sich nicht so verloren fühlt, aber gut.

Die verschiedenen Mitglieder der Familie sehen authentisch und divers aus. Hier ist alles dabei. Das macht es zum einen sehr glaubhaft und zum anderen wird man Neugierig, wie das ganze zusammen passt. Der 48-Giant-Size 1-Teiler (was letztlich auch nur ein 2x 24 Seiten sind) verzichtet dabei bis zum Schluss uns eine Aufklärung zu geben. Selbst am Ende hat man noch einige Fragen zum Setting. Geht es damit nun irgendwie weiter oder nehmen wir das nun einfach so hin?

Wie auch immer: Das was wir hier geliefert bekommen haben, macht Spaß. Ganz superman-like gibt es dabei ordentlich auf die Mütze und teilweise fühlt man sich wie an einem Tisch zu Thanksgiving. Eine große Familie streitet sich nun einmal … viel … aber Hauptsache ist, wenn es darauf ankommt, halten alle zusammen.
(Auch wenn manchmal Papa Superman ein Machtwort sprechen muss)

FAZIT: Hey das war doch mal ein netter Ausflug! Die vom Cover versprochene Monarchie kommt ein wenig zu kurz, doch im großen und ganzen sehr unterhaltsam. Viel Action, viele schöne und traurige Momente.



Future State: Superman vs. Imperious Lex (DC Comics/ 2021) #1-3

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  • #1: Superman vs. Imperious Lex (I.)
  • #2: Superman vs. Imperious Lex (II.)
  • #3: Superman vs. Imperious Lex (III.)

Writer Mark Russell

Artist Steve Pugh

Colorist Romulo Fajardo Jr

(c) DC Comics


Die Story erscheint in Deutschland wie folgt:


Superman vs. Imperious Lex

INHALT: Lex Luthor ist es satt, sich ständig von Superman in die Schranken weisen zu lassen. Daher macht er das einzig Menschen logische: Er reist Lichtjahre entfernt zu einem Planet, den er sein Eigen nennt und deren Imperator er fortan verkörpert. Die Einwohner scheinen damit kein Problem zu haben, den ihnen ergeht es damit sehr gut (allerdings auf Kosten anderer Planeten). Als sich Luthor folglich an Lois Lane wendet, die ihrerseits die Vertreterin der Erde im ‚Bund vereinten Planeten‘ ist, um seinen Mitgliedsantrag für den Bund abzugeben, klingelt nicht nur bei seinem Nemesis Superman die Alarmglocken.

MEINUNG dazu: Batman vs. Joker, Superman vs. Lex Luthor,… diese Kämpfe sind so alt wie die Zeit. Deshalb begegne ich eine solche Konfrontation auch immer mit sehr viel Vorsicht. Dort gibt es häufig wenig neues, nichts was einem groß überraschen und damit auch umwerfen kann.

Auch hier wird das Rad nicht neu erfunden. Lex Luthor bewirbt sich selbst als Philanthrop, was allerdings wirklich dahinter steckt, liest der/die Leser*in recht schnell. Auf Kosten anderer lässt er sich solide als Heiland feiern, klar dass dies den Zorn von wirklichen Philanthropen erweckt.

Solche Storys können eigentlich leicht ermüden, doch Mark Russel schafft es recht schnell den/die Leser*in in seinen Bann zu ziehen ohne dabei die leicht austauschbare Storys zu vernachlässigen. Zudem wirken viele Aspekte der Storys leicht humoristisch, was nicht unbedingt dazu beiträgt Lex Luthor als Bedrohung zu irgendeiner Zeit ernst zu nehmen.

Die Bilder unterstützen dabei mehr das Zukunftsszenario, als die Story. Viele Panels sind sehr bunt und zeigen häufig klassische Farbkontraste (Blau/Rot vs. Grün/Lila). Dass die Bedrohung damit auch nicht authentisch wirkt, verwundert mich nicht.

FAZIT: Superman vs. Lex Luthor macht überhaupt nichts neu. Mit seiner leicht humoristischen Note sinkt ebenso der Bedrohungsgrad. Dennoch haben wir hier ein unterhaltsames Werk, was von Fans dankend angenommen werden kann. Was bleibt ist ein leicht angehobener Mundwinkel und die Phrase: „Ach Lex, Lex, Lex… wann wirst du es endlich lernen!“