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Future State: Justice League (2021/ DC Comics) #1-2

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Writer Joshua Williamson, Ram V.

Artist Marcio Takara, Robson Rocha

Inker Daniel Henriques, Marcelo Maiolo

(c) DC Comics


In Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:


Justice League:

INHALT: Alle Mitglieder der neuen Justice League sind sich einig: Mitunter Schuld am Scheitern der alten JL war die emotionale Bindung der Mitglieder zueinander. Daher halten alle Helden*innen ihr bürgerliches Alter Ego vorerst geheim. Das dadurch Spannung entstehen ist selbstredend. Wie wichtige eine solche Basis ist müssen die Mitglieder schmerzlich feststellen, als es zu einem Mord kommt und die Hauptverdächtigen sie selbst sind… die neue Justice League

MEINUNG dazu: Joshua Williams hat einiges auf dem Kerbholz. Nailbiter, Birthright, div. Future State Titel und jetzt sogar noch die Batman Ongoing Serie. Klar, dass ich mir davon schon etwas mehr verspreche. Einige Solo-Titel der neuen Mitglieder konnten mich noch nicht begeistern wie etwa The next Batman aber auch Superman. Daher hatte ich Angst, dass mir das Zusammenspiel der Held*innen nicht zusagt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die sensible Vorsicht der Charaktere deckte sich zeitgleich mit meiner Skepsis ihnen gegenüber. Man wird als Leser langsam und ruhig an die Figuren herangeführt (für den Fall, dass man diese aus den Solo-Titel nicht kennt). Das funktioniert hervorragend bis es dann zum Ende des ersten Heftes hin natürlich zu einem Cliffhanger kommt. Bravo.. gutes Storytelling.

Artist und Inker sagten mir vorher nichts, weichen aber auch nicht sonderlich stark von einer gewohnt soliden Action-optik ab. Bei einem solchen Battlebrawler wie es Justice League immer ist, bin ich was das angeht recht schnell zu frieden – wenn es nicht gerade zu skurril wird-. Das soll deren Arbeit aber auch nicht schmäler, die Bilder sehen gut aus.

Einziges Manko: Die Story ist gut und dürfte gerne in einer 6-issue-storyline weitergehen oder wenigsten wieder aufgegriffen werden.

FAZIT: Toller Start, gerne weiter so. Die neue JL macht Spaß und besticht durch Dynamik und teils „Innovation“ (sofern man das von einem Superheldencomic sagen kann).


Justice League Dark:

INHALT: Im DC Universum beginnt eine buchstäbliche Hexenjagd. Magiewirker*innen werden eingefangen und exekutiert. So liegt es nun an Zatanna und Det. Chimp (nun vom Etrigan-Dämonen besessen) dieser Hetzjagd Einhalt zu gebieten. Dies bewältigen die zwei allerdings nur vereint mit alten aber auch neuen Mitglieder der JL: Dark.

MEINUNG dazu: Das ist jetzt mein dritter Ram V. – Future State Titel und der Kerl hat mich bisher nicht enttäuscht. Der writer und die Tatsache, dass die JL Dark Serien bisher wirklich gut waren haben meine Erwartungen natürlich in die Höhe getrieben.

Bin ich jetzt also enttäuscht? Nein, absolut nicht. Was Magie angeht hat DC in meinen Augen Marvel einiges voraus. Die Figuren machen mir hier einfach mehr Spaß. DCs Magie wirkt dabei auf mich immer so .. naja dunkel und düster, irgendwie „gritty“ (daher sicherlich auch „DARK“ Badumm TSS!). Dieses Ominöse, das „Unerklärlichen“ und die gedrückte Stimmung wird auch hier wieder klasse weiter geführt. Zudem hat man mit dem „neuen“ Team Held*innen auf die „Leinwand“ gebracht, die ich lange vermisst habe. Ram V. hat auch beim dritten Streich nicht enttäuscht.

Artist und Inker (besonders letzterer) tragen mit ihrer Kunst Maßgebliches zur Düsternis bei. Einzig, dass es als Future State gelabelt wird, lässt mich etwas rätseln. Die Story hätte genauso auch in der normalen Kontinuität spielen können… ha!.. who cares? Not me!

FAZIT: Ram V. … (Plus-)Punkt!



Future State: Teen Titan (DC Comics/ 2021) #1-2

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Die Ereignisse von Teen Titans spielen vor Shazam

  • #1 Teen Titans (I.)
  • #2 Teen Titans (II.)

Writer Tim Sheridan

Artist Rafa Sandoval

Inker Jordi Tarragona

(c) DC Comics


In Deutschland erscheint die Story wie folgt:

  • Teen Titans I.+II.: Future State Sonderband – Die Helden des DC-Universums (16.11.2021)

Teen Titans

INHALT: Als die ursprünglichen New Teen Titans eine Schule gründeten, um junge Helden zu betreuen und auszubilden, wollten sie helfen, die Welt zu retten. Jahre später ist der Titans Tower ein Denkmal für einen Friedhof von Schülern, die in einer schrecklichen Schlacht verloren gingen. Nightwing, Starfire, Beast Boy und Cyborg kehren an den Ort ihres größten Versagens zurück und schließen sich Raven an, um einen Kurs gegen das Böse zu einzuschlagen, das ihr Team und ihre Schule zerstört hat. Loyalitäten werden in Frage gestellt und Personen werden verdächtig, als die ehemaligen Teenie-Helden den mysteriösen Red X – einen ehemaligen Studenten – um Hilfe bitten müssen.

MEINUNG dazu: Puuhhh… Joah was kann ich dazu sagen? Mit den Titans habe ich mich schon immer ein wenig schwer getan, daher kann meine Meinung dazu auch leider nicht sehr objektiv ausfallen.

Ich hatte gehofft den Dick Grayson aus den Nightwing Ausgaben zu bekommen, leider ist mir dieser hier aus den Teen Titans ein ganz unbekannter, sowohl optisch (wieso auch immer er zwei Suits hat?) als auch vom Verhalten her. Der Autor versucht durch Flashbacks und Storytelling eine Katastrophe zu erläutern, die jüngst zum Status Quo geführt hat. Dies will ihn aber (in meinen Augen) nicht so ganz gelingen. Zuviel ist unbekannt und muss eingefügt werden, zu viele neue Charaktere werden gezeigt, die einen (mich jedenfalls) stark verwirren. Alte Fehden werden aufgegriffen um neue Entwicklungen zu plausibilisieren, doch irgendwie wirkt es auf mich sehr überhäuft. Wer so herangeht brauch ein gutes Händchen für die Geschwindigkeit in der erzählt wird. Das hat Tim Sheridan (zumindest hier) nicht.

Wie auch bei The next Batman wird die „Road-to“ Story später bei DC nachgereicht. Ein Schachzug, den ich nicht unbedingt begrüße. Mit der Serie Teen Titans Academy werden die Ereignisse geschildert, die zum Szenario im Future State führen.

Der Cliffhanger am Ende ist dennoch interessant und macht einen neugierig auf die Serie Shazam! (Wo es mit den ein paar wenigen der Protagonisten weiter geht)

Artist und Inker schaffen es so eben noch die zwei Ausgaben auf eine „3 minus“ zu heben.

FAZIT: Durch ein fehlendes Händchen in puncto Pacing, Storytelling und New-Input wirken die zwei Ausgaben auf mich sehr überrumpelnd. Das sage ich, der nie viel Zugang zu den Titans hatte. Bitte unbedingt selber lesen und mich informieren, ob ich mit meiner Meinung falsch liege.