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Superman: Worlds of War (DC Comics/ 2021) #1-2

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in Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:

  • Clark Kent I.+II. – Superman 17 – Future State
  • Mister Miracle I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)
  • Midnighter I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)
  • Black Racer I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)

Clark Kent:

MEINUNG dazu:

INHALT: Clark Kent ist weg und hinterlässt ein Superman-förmiges Loch. Die Menschen versammeln sich in Smallville, um ihren Helden zu feiern, ohne zu ahnen, dass er in der ganzen Galaxie anderen hilft. Superman ist in die Warworld gefangen, wo er als Gladiator in den tödlichen Gruben von Mongul kämpft.

MEINUNG dazu: Der emotionale Teil der ca. 95% des 1. Bandes füllt ist wirklich gut gemacht. Er ist authentisch und super in Szene gesetzt… allerdings irgendwie fehl am Platz.

Bei diesem Cover habe ich mir eine wuchtige Story gewünscht mit mit viel und guten Superman-Hau-Drauf-Momenten. Auch wenn der erste Teil schön war hatte ich die ganze Zeit im Kopf „Wo ist Superman? Zeigt mehr von Superman… beeilt euch, ihr habt nur zwei Ausgaben“. Ziemlich ernüchtern ist dann der zweite Teil, wo man eben diese Szenario bekommt.
Auch hier wird nur wenig erklärt. Warum und Wieso? Keine Ahnung… Wichtig? Nicht zwingend aber irgendwie unbefriedigend.

Wenigsten die Zeichnung hilft darüber hinweg. Mikel Janin macht einen gewohnt guten Job und die Bilder mit der Colorierung sind echt klasse.

FAZIT: Schade.. der zweite Superman Titel, der mir nicht gefiel.


Mister Miracle:

INHALT: Auf der anderen Seite von Warworld sind andere Agenten am Werk, die um ein besseres Leben kämpfen. Shilo Norman, der Mann, der als Mister Miracle bekannt ist, ist von Metropolis aus mit einer Boom-Tube durch den Kosmos gereist, um sich mit einem ganzen Planeten auseinanderzusetzen.

MEINUNG dazu: Joah… Shilo kannten wir ja bereits aus der „Superman of Metropolis“-Story. Wo dort seine Präsenz etwas intimier war, befindet er sich nun auf Warworld und im Weltall, einem Ort, der der Story nicht sehr dienlich ist.

Durch die große Weite wirkt die Figur leider nicht mehr so nahbar. Und wo die Geschichte in Metropolis noch durchschnittliches Mittelmaß war ist diese hier in meinem Eindruck etwas gesunken.

Naja gut es fühlt sich eher als eine Art Filler-Folge an, daher… no hard feelings!

FAZIT: Leider verliert die Figur durch den Ortswechsel an Nähe und kann nicht mehr so überzeugen, wie zu Letzt.


Midnighter:

INHALT: Midnighter, kämpft sich durch ein ganzes Durcheinander von Schwierigkeiten. Er ist auf der Suche nach einer neuen Energiequelle, die tödlicher ist als Kryptonit. Sein Ziel: es abzuschalten, bevor es auf ein ahnungsloses Universum losgelassen wird.

MEINUNG dazu: Über Midnighter kann ich echt nicht allzu viel sagen… Was meistens nichts gutes verheißt. Die Figur ist mir kaum bekannt, nach dieser Story weiß ich auch warum.

Irgendwas stört mich, was ich nicht ganz fassen kann. Eine Kritik, die einem nicht sehr viel sagt und etwas unbefriedigend zurücklässt, das ist mir schon klar. Aber dann lest am besten mal selber und sagt mir was mich daran stört.

Die Bilder sind auch irgendwie komisch. Die Panels wirken stark überfüllt, alles wirkt so gequetscht.

FAZIT: Puuh.. ja.. Keine Ahnung. Ersteindruck erstmal nicht so gut. Das Finale Statement (wozu es vermutlich nicht kommen wird, da die Story auf mich null Impact hatte) steht noch aus.


Black Racer:

INHALT: Der Black Racer, ein Mädchen, das in den Slums von Warworld aufgewachsen ist, um eine der Top-Konkurrentinnen zu werden, verwandelt den Verrat in einen Kreuzzug, um für die Freiheit anderer wie sie zu kämpfen.

MEINUNG dazu: Wo der Mister Miracle Man-Teil noch als Filler Folge betitelt wurde, setzt diese Episode dem die Krone auf. Auch hier (wie rückblickend gesehen bei fast allen Superman Stories) kaum bleibebenden Eindruck hinterlassen.

Die weibliche Black Racer war nett, abwechslungsreich aber nicht weiter erwähnenswert.
Die Bilder hingegen waren fast psychodelisch, was mir gut gefallen hat.

FAZIT: Die letzte Story meines Future State Runs.. Leider kein Krönender Abschluss.



Future State: Superman of Metropolis (DC/ Comics) #1-2

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Superman of Metropolis

Writer Sean Lewis, Brandon Easton

Artist Cully Hamner, Valentine De Landro, John Timms

Colorist Marissa Louise, Gabe Eltaeb

(C) DC Comics


in Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:


Jonathan Kent:

INHALT: Bevor er in unbekannte Weiten aufbrach, vertraute Clark Kent seinem Sohn die Sicherheit der Erde an. Jetzt ist Jonathan Kent Superman! Oberste Priorität für diesen neuen Helden: Metropolis zu beschützen. Doch als eine neue Version von Brainiac angreift, ergreift Jon drastische Maßnahmen, die weitreichende Folgen nach sich ziehen und mit denen nicht alle aus der Superman-Familie einverstanden sind.

MEINUNG dazu: Jon hat mehr als genug zutun, seit dem sein Vater weg ist und er den metaphorischen Umhang übernahm. Das setzt ihn zunehmend unter Druck und er leidet darunter. Er verliert den Überblick und trifft im Affekt Entscheidungen, die sich später als nicht so clever herausstellen. Zuletzt kämpft er gegen eine künstliche Intelligenz (die er wohl selbst erschaffen hat) und muss sich gegen das Militär behaupten, was versucht von der KI erschaffenen Androiden, die selbst von der KI gesteuert werden, zu zerstören. …

Wowowow .. Otti! nicht so schnell! … Genau das. Das woran die zwei Bände am stärksten leiden ist das Pacing. Der Verlauf ist viel zu Inputlastig (gerade am Anfang) und wird schnell überschwänglich. Die Story könnte gut funktionieren, allerdings muss sich das Aufbauen. Der Autor versucht in zwei kurzen Ausgaben eine Setting zu etablieren, eine Krise zu erstellen und diese auch nich authentisch zu lösen. Kurzum: Es ist ihm leider nicht gelungen. Je mehr ich las, desto mehr hatte ich den Faden verloren und auch keine Lust am Ball zu bleiben. Irgendwie trotzig und enttäuscht legte ich am Ende das Tablet zur Seite, nahm es wieder auf lass den Band erneut und war nach wie vor der geleichen Meinung.

Davon abgesehen haben die Figuren (besonders Jon) im Detail leider keine Beständigkeit. Mal hat Jon ein Kinn, was einem Steinmetzt neidisch werden lässt, mal sieht er aus wie ein Footballspieler, mal wie ein kleinerer Junge. Das kann man leicht übersehen mir vierl es allerding auf und es hat mich arg gestört.

Ich habe das Gefühl, den einzig guten Job hat die Coloristin gemacht, denn die Farbe sind echt schön.

FAZIT: Schade,.. sehr Schade. Die Story leidet sehr stark am Pacing. Superman of Metropolis bekommt von mir keine Rose.


Guardian:

INHALT: Jake Jordan, der ehemalige Manhattan Guardian, kam nach Metropolis um neu anzufangen. Aber er ist nicht der einzige, der einen Neuanfang will. Eine Anarchistin, die sich Honest Mary nennt, sieht diese schwierige Zeit als Chance für eine Wiedergeburt – und sie wird die ganze Stadt niederreißen, um ihren Standpunkt zu beweisen.

MEINUNG dazu: Mit dem neuen Status Quo (den Jon in der Ausgabe davor zu verantworten hat) tun sich in Metropolis neue (alte) Helden auf. So auch der Guardian (jemand den ich vor x-Jahren mal in einem Nebensatz mitbekommen habe).

Diese Kurzgeschichte leidet ebenso unter dem Pacing. Nur das sie diesmal nicht aus dem Quark kommt. Wir haben Aufständen und … das wars! (In Meinen Augen). Nichts was irgendwie im Gedächtnis blieb.

Die Zeichnung ist etwa gewöhnungsbedürftig, könnte aber gefallen. Mir leider nicht. Zu kantig, zu wenig detailliert. Auch Schade

FAZIT: Wieder Pacing Probleme, hier nur umgekehrt. Die Story kommt nicht aus dem Quark.


Mister Miracle:

INHALT: Der aktuelle Mister Miracle, Shilo Norman, leidet unter den Folgen die Jonathan Kent zu verantworten hat. Getreu dem Credo seines Vorgängers versucht Mister Miracle einen Ausweg zu finden, doch muss es mit Bedacht heran gehen, sonst landet er vielleicht an einem unerwarteten Ort.

MEINUNG dazu: Über den neuen Mister Miracle erfährt man so gut wie nichts. Was, Wieso, … Hä? Hier folgt Action auf Action auf Action. Viel Platz für Story bleibt da nicht.

Im Kern aber die bessere Story von den in diesen Ausgaben veröffentlichten Bänden

Die Zeichnung ist mir an manchen Stellen zu stereotypisch (Shilos Nase zum Beispiel).Ansonsten indy-lastig und angemessen.

FAZIT: Der beste von den Dreien, dennoch nur solides Mittelmaß



Future State: Flash (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Flash (I.)
  • #2: Flash (II.)

Writer Brandon Vietti

Artist Dale Eaglesham

Colorist Michael Atiyeh

(C) DC Comics


In Deutschland erscheint die Story wie folgt:

  • Flash I.+II.: Future State Sonderband: Helden der Justice League (02.11.21)

INHALT: Ohne Kräfte und Unterstützung stehen Barry Allen und die anderen ehemaligen Speedsters der tödlichsten Bedrohung gegenüber, der sie je begegnet sind – Wally West. Besessen von einer bösen Macht, die seit Tausenden von Jahren in der Speed ​​Force gefangen ist, greift Barry zu den Waffen seiner größten Feinde, um den jungen Mann zu retten, den er wie einen Sohn liebt.

MEINUNG dazu: Es gibt wohl kaum ein Speedster der in der letzten Zeit so in Misskredit geraten ist wie Wally West. Er büßte seine Familie ein, galt lange Zeit als verschollen und dann noch das Ding in der „Heroes in Crisis“-Krise. Irgendwie meint es das Schicksaal nicht gut mit ihm. So auch wieder hier.

Ich habe zunehmend das Gefühl, dass es für Neuleser immer zu spät ist in Flash-Stories einzusteigen. Selbst unter dem Banner einer neuen Ausgabe #1 oder einem „perfekter Einstieg für Neuleser“ bin ich der Meinung, dass man entweder nichts versteht, da einem einiges an (wichtigen?) Content fehlt oder man spätestens von den selbst erstellten Regeln der sog. Speed-Force und der Universums-Hüpferei einfach überfordert ist. So geht es jedenfalls mir und so ging es mir auch bei der Future State Geschichte. Obwohl ich alle Figuren kenne, war ich von der Komplexität der Ereignisse schlichtweg überfordert.

Die Ausgaben hinterließen leider keinen guten Eindruck bei mir. Ein Manko, was selbst die Bilder nicht nicht kompensieren konnten.

FAZIT: Armer Wally.. warum kann die Welt dich einfach nicht in Ruhe lassen? Eine Frage auf die die zwei Ausgaben leider auch keine Antwort geben. Und wenn sie doch da war, habe ich sie nicht gefunden. Flash Stories geben für mich immer weniger Sinn… ich verliere auch zunehmend die Lust daran mir dahingehend Mühe zu geben.

Future State: Superman/ Wonder Woman (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Superman/ Wonder Woman (I.)
  • #2: Superman/ Wonder Woman (II.)

Writer Dan Watters

Artist Leila Del Duca

Colorist Nick Filardi

(C) DC Comics


Die Story erscheint wie folgt in Deutschland:


INHALT: Während sich zwei arrogante Götter zu einem Kraftkampf herausfordern, sind Superman und Wonder Woman gezwungen Maßnahmen zu ergreifen um ihre Städte vor dem Chaos zu retten. Zusammen haben Jonathan Kent und Yara Flor das Potenzial etwas Mächtiges zu werden aber das ist nur möglich, wenn sie lernen, miteinander auszukommen!

MEINUNG dazu: Diana und Clark waren ein eingefleischtes Team. Wie kann es auch anders sein, sind die beiden doch so alt wie die Zeit und arbeiten seit dem auch immer mal wieder zusammen? Wie sieht es also mit deren Nachfolgern aus, sind sie genauso kompatibel wie ihrer Vorgänger?… Ich denke ja, das passt schon (wie wir hier so schön sagen). Beide Figuren sind sehr empathisch und verstehen es auf einander einzugehen und wenn es mal nicht funktioniert, merken beide schnell, dass man etwas ändern muss/ sollte.

Was mir bei dieser Story besonders gut gefallen hat, ist dass man hier sehr gut vermittelt bekommt, in welche Fußstapfen Jonathan versucht zu treten und wie viel Probleme es ihm bereitet (und nicht zu Letzt, wie er darunter leidet). Jonathan ist nicht Clark (so sehr er es auch versucht zu sein). Bis er das selbst irgendwann mal verinnerlicht, haben wir sicher spannenden Geschichten vor uns, die genau diese innere Krise in den Fokus setzt.

Die Bilder waren zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit voranschreitenden Verlauf der Geschichte merkt man recht schnell, dass sie gut zur Story passen. Die Darstellung der Götter ist wirklich gut gemacht.

FAZIT: Story: Gut, Zeichnung: Gut! … Tolle Bände. Freut euch drauf mehr von den Charakteren zu sehen.



#25 – Das ist kein Batman-Tag Special

Der Batman-Day liegt hinter uns und was gab es an diesem Tag.. ? Verraten es euch.
Ferner gibt es hier einen finalen Blick auf das im Oktober startende DC Event Future State und natürlich jede Menge News.

Episode herunterladen

Inhalt:

  • 00:00 Intro
  • 00:02 Smalltalk
  • 00:04 eine Zeit voller Releases
  • 00:30 DKR – Vorträge
  • 00:39 The Sandman Act II – Hörspiel
  • 00:48 Batman-Tag
  • 01:21 Future State Endeindruck
  • 01:40 Outro

Hier gelangt ihr zum Future State Lesetagebuch

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Future State: Legion of Super-Heroes (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Legion of Super-Heroes (I.)
  • #2: Legion of Super-Heroes (II.)

Writer Brian Michael Bendis

Artist, Cover Artist Riley Rossmo

Colorist Ivan Plascencia

(C) DC Comics


In Deutschland erscheint die Story wie folgt:


Legion der Superhelden

INHALT: Was ist mit der Legion der Superhelden passiert? Das Team gibt es nicht mehr und die Vereinigten Planeten befinden sich im totalen Chaos, da einer der eigenen Legion die gesamte Galaxie angegriffen hat! Jeder ist betroffen…aber nicht jeder hat überlebt! Ultra Boy versucht, die Legion wieder zusammenzusetzen, um sich der Zukunft zu stellen.

MEINUNG dazu: Ich weis für manche ist Bendis ein unangefochtener Held. Ja, seine (früheren) Werke können mich heute immer noch sehr gut unterhalten. Tatsache ist allerdings, dass mich sein Superman-Run überhaupt nicht überzeugt hat. Und mit Blick auf seine Schaffensvita ist für mich auch nicht alles Gold was glänzt. Und da ich häufig sehr allergisch auf eine solche Glorifizierung reagiere, bin ich bei neuem Material immer recht skeptisch.

Bendis wirft die Legion komplett um. Wer vorher keine Berührungspunkte mit den Heroes aus der Zukunft hatte, wird hier wohl auch kein Fan werden (wie ich zum Beispiel). Die Figuren sind durch die Bank weg neu und es gibt kaum Bezug zu dem, was man hätte kennen sollen. Das muss nicht immer schlecht sein. Häufig ist ein solcher sauberer Schnitt ganz gut. Allerdings muss man sich hier nicht nur mit den neuen Protagonist*innen auseinander setzten, sondern auch mit einem komplett neuen Setting. Das kann man schaffen, wenn man sich Mühe gibt. (Mir ist es nicht gelungen)

Auf der Anderen Seite steht Riley Rossmo mit seinen fantastisch skurrilen Zeichnungen, die wir zuletzt im Death Metal Tie-In Robin King gesehen haben. Verfl***t sind die gut. Sie sind ganz anders und sehr eigen. Die Bilder erinnern durch den cartoonesken Stil sehr stark an Skottie Youngs Zeichnungen, allerdings nicht mit den dicken Outlines, die er häufig benutzt. Die raue Linineführung und die verschwommenen Farben von Ivan Plascencia machen klasse Bilder, die super zum Zukunftssetting passen.

FAZIT: Allein der Bilder wegen, lohnt sich der Band. Beim Lesen der Story war ich -zugegeben- etwas müde und nicht so konzentriert wie ich hätte sein sollen, daher wäre ein ReRead nur fair. Denn der Ersteindruck war leider nicht so gut. Sollte ich meine Meinung ändern, erfahrt Ihr es als erstes.



Future State: Immortal Wonder Woman (DC Comics/ 2021) #1-2

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Writer Becky Cloonan, Michael Conrad, L.L. McKinney

Penciller Alitha Martinez, Jen Bartel

Inker Mark Morales, Emilio Lopez


In Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:


Diana Prince:

INHALT: Das Verderben kommt. Lange über das Zeitalter der Helden hinaus überleben nur wenige Freunde von Diana Prince und die meisten ihrer Schwestern sind ebenfalls gestorben. Als unsterbliche Göttin ist dies ihr Los. Aber dann taucht eine Bedrohung auf, mit der selbst der mächtige Darkseid nicht umgehen kann – und es liegt an Wonder Woman den Kampf aufzunehmen!

MEINUNG dazu: Die Figur Diana Prince ist nach dem Ende von Death Metal wohl die gefragteste Person von allen. Wie geht es mit ihr weiter, welche Konsequenzen haben sich für sie ergeben?
Die kurzen zwei Bände bieten darauf keine Antwort… aber doch schon irgendwie. Die Story ist sehr emotional und Zeichnerin und Inker wissen dieses gefühlsmäßige Stimmung perfekt aufzugreifen. Die Figuren agieren überwiegend in der Leere des Alls, was zunächst mal gar nicht so dunkel ist, wie vorerst angenommen. Die Bilder sind himmlisch bunt und lumineszierend.

Was den Kreativen allerdings weniger gelingt sind Kampf- und Actionszenen. Die sind sind nicht Jen Bartels Stärke. Gut, dass es davon nicht so viele gibt.

FAZIT: Toller Epilog der wahrscheinlich spannendsten Figur aus der Death Metal Krise. Achtung.. MÖGLICHES Ende am Ende der Zeit! Also alle wieder aufatmen.


Nubia:

INHALT: Mit Blick auf die nähere Zukunft sehen wir den ursprüngliche Champion von Themyscira und wie sie alleine in die Welt aufbricht. Auf Paradise Island ist es seit einiger Zeit nicht mehr sicher, vieles liegt im Argen. Nubia hat in der „Männer“-Welt eine neue Heimat gefunden. Jetzt hat sie die Aufgabe, diese vor den Gefahren der Mythen und Magie zu schützen.

MEINUNG dazu: Ich denke mit Nubia muss ich mich erst anfreunden. Obwohl ich die Figur sehr spannend finde und es begrüße eine neue Wonder Woman zu sehen (auch wenn ich durch Death Metal endlich mal gefallen an Diana Prince gefunden habe), gibt die Story nicht unbedingt da wieder, was ich mir erhofft habe.

Der Inhalt beschäftigt sich weitestgehend mit der Origin von Nubia. Die verliert sich aber -meiner Meinung nach- in vielem unnötigen Gebrabbel der Figuren. Frei nach dem Motto „Dont sing it.. BING IT“ sollte die Geschichte überwiegend über die Bilder getragen werden (die wirklich hübsch sind).

Doch denke ich, dass dies ein übliches Problem von Origing Stories ist. Zumal man sich hier auf zwei Issues verteilt beeilen muss um alles irgendwie authentisch hinein zu quetschen. Gelang in meinen Augen nicht. .. ist aber sehr informativ.

FAZIT: Die hübschen Seiten geben leider nicht das volle Potenzial von Nubia wieder. Das mag man der Story verzeihen, denn man merkt, dass in der Figur und Serie mehr drin steckt, als zunächst gezeigt wird. Irgendwie bin ich hier versöhnlicher, als bei manch anderen Serien… komisch, oder?



Future State: Batman/ Superman (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Batman/ Superman (I.)
  • #2: Batman/ Superman (II.)

Writer Gene Luen Yang

Artist, Cover Artist Ben Oliver

Colorist Arif Prianto

(C) DC Comics

Die Story erscheint in Deutschland wie folgt:

  • Batman/ Superman I. + II.: bisher ist noch nichts bekannt

Batman / Superman:

INHALT: In den frühen Tagen der Belagerung von Gotham durch das Magistrat wurde Bruce Wayne wie nie zuvor an den Rand gedrängt. Es macht also Sinn, den Mann aus Stahl zur Unterstützung zu rufen, oder? Falsch! Gothams finstere Oberherren haben dem letzten Sohn von Krypton bereits die ultimative Falle gestellt … und mit der kryptonischen Macht unter deinem Kommando kann dir niemand im Weg stehen! Und … wo auf der Erde hat Professor Pyg ein Kryptonit-Skalpell her?

MEINUNG dazu: Ekelhafte Formwandlung und Pyg-typische Bilder werden hier wieder klasse in Szene gesetzt. Mit diesem Schurken hat uns Großmeister Grant Morrison 2009 keinen Gefallen getan (oder vielmehr doch, den die Storys sind echt gut). Lazlo Valentin trägt auch in der Zukunft noch immer seine Schweinemaske (wenn auch leicht verändert) und er könnte zeitgemäßer nicht sein. Wie oben erwähnt ist es logisch, dass unser Cape Crusader dieser Bedrohung, neben dem aufkeimenden Magistrat nicht, nicht Herr wird. Und wie wir ihn weiterhin kennen, ist er nicht gut auf Hilfe zu sprechen auch wenn er weiß, dass er sie eigentlich benötigt.

Kurz um: Die Story ist klasse. Pyg ist bisher immer eine sichere Bank gewesen. Die Hass-Liebe zwischen Bruce und Clark ist auch hier nichts neues aber dennoch gut umgesetzt. Ein solches Crossover lässt mich in der Regel gerne eine Auszeit von der Mainstory der Ongoing Serien nehmen (und hier ist es ähnlich). Sowohl Bruce als auch Clark sind beide die (noch) agierenden Protagonisten ihrer namensgebenden Heftserie. Das nimmt ein wenig Tempo raus ist aber auch mal angenehm.

Das Artwork ist dabei creepy, spooky und passt zur Stimmung, die Mr. Yang herüberbringen möchte. Die Kreativen Benj Oliver und Arif Prianto machen einen guten Job und zeigen einmal mehr, dass sie ihr Handwerk mit Bravur beherrschen.

FAZIT: Die Story nimmt etwas Tempo aus der ganzen Magistrat-Gotham-Storyline. Das ist auch mal angenehm. Ein wenig back-to-the-roots, das gefällt mir gut. Die Kreativen erschaffen eine authentische düstere Stimmung. Bilder und Story sind gut aufeinander abgestimmt.



Future State: Aquaman (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Aquaman (I.)
  • #2: Aquaman (II.)

Writer Brandon Thomas

Artist, Cover Artist Daniel Sempere

Colorist, Cover Artist Adriano Lucas

(C) DC Comics


in Deutschland erscheint die Story wie folgt:

  • Aquaman #1-2: Future State Sonderband – Helden der Justice League (02.11.2021)

Aquaman:

INHALT: Als Jackson Hyde den Mantel von Aquaman annahm, erwartete er nicht, auch Andy Curry, Arthurs und Meras jugendliche Tochter, betreuen zu müssen. Er hatte auch nicht erwartet, dass er und Andy in den „Strudel“ hineingezogen werden würden – ein interdimensionaler Nexus, der entfernte Planeten und Galaxien durch den Einen Großen Ozean verbindet. Und er hatte sicherlich nicht damit gerechnet, Andy bei dem Versuch, nach Hause zu finden, zu verlieren. Jetzt ist sich Jackson nicht sicher, wie lange er auf Neptun in einem Gefängnis sitzt (fünf Jahre?) oder wie oft er versucht hat zu fliehen (mindestens 200!).

MEINUNG dazu: Mit Aquaman hatte ich zuletzt noch 2013 Kontakt. Obwohl mir die New 52 Story Tron von Atlantis gut gefallen hat, verlor die Figur irgendwie an Reiz für mich. Daher kann ich mich was das angeht mit Fug und Recht als Noob bezeichnen. Die Figuren kenne ich überhaupt nicht (Arthur und Mera mal ausgenommen, aber um die geht es ja hier nicht nicht). Das ist in meinem Fall gut gewesen, da ich so ganz unvoreingenommen an die Figur Jackson Hyde heran gegangen bin. Auch Aquamans Tochter kannte ich bisher nur aus Previews, Werbungen oder anderen Artikeln. Auch das hat mir sehr gut getan.

Die Story ist klasse. Mit Jackson und Andy haben wir ein klassisches Meister / Schüler – Verhältnis, wie ich es so sehr in Clone Wars geliebt habe. Der Meister wollte eigentlich kein Mentor sein. Dass diese Bürde ihm nun auferlegt wird, bereitet ihm zusehends Probleme. Aber keine womit er nicht fertig wird. Die Story ist kurz und knapp, mit viel Action und tollen Bildern. Am Ende könnte man sogar eine optische Ähnlichkeit zu Jason Momoas Interpretation des Arthur Curry vermuten (Zufall?… Seeehr unwahrscheinlich).

Diese Story hat mich dazu getrieben, mich mit den vergangenen Ausgaben der laufenden Serie zu befassen, denn ich möchte mehr über Jackson erfahren und hoffe, dass die kleine Andy (die wohl gerade geboren wird?) nicht mehr so lange auf sich warten lässt. Mal sehen was die Infinte Frontier Ausgaben daraus machen.

FAZIT: Das war gut! Das war hübsch anzusehen. Sehr unterhaltsam und erzielte bei mir, dass ich mich näher mit Aquaman befassen sollte (muss). Ein klares *Thumbs UP!*



Future State: Suicide Squad (DC Comics/ 2021) #1-2

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Writer Robbie Thompson, Jeremy Adams

Artist Fernando Pasarin, Javier Fernandez

Inker Oclair Albert, Alex Sinclair, Jeromy Cox

(c) DC Comics


In Deutschland erscheinen die Storys wie folgt:

  • Suicide Squad I.+II.: Future State Sonderband: Die Helden des DC-Universum! (16.11.2021)
  • Black Adam I.+II.: Future State Sonderband: Shazam! (14.12.2021)

Suicide Squad:

INHALT: Conner Kent als Superman? Talon als Batman? eine Außerirdischer Fischmensch als Aquaman? Amanda Waller kreiert hier ihre ganz eigen Justice … Squad. Von den alten Protagonisten ist erstmal nichts zu sehen, bis das neue Team ganz unerwartet mit den alten konfrontiert wird.

MEINUNG dazu: Jeah! Schönes Comeback alter Lieblinge (und ganz neuer Figuren). Conner Kent als Superman passt wunderbar. Der ewig im Zweifel steckende Klon von Clark und Lex Luthor ist ein klasse Anführer. Spannend dabei ist wie skrupellos Amanda Waller diesmal wieder vorgeht. Ihr Plan offenbart sich stück für stück sorgt am Ende dennoch für einen klassischen Wt**-Moment.

Ganz subtil wird erstmal ein der Bezug auf das Multiversum genommen. Sprünge zu einer anderen Erde werden gemacht und die dadurch entstehenden Probleme lassen auch nicht lange auf sich warten. Das macht die Protagonist*innen so geheimnisvoll, da man nie weiß mit wem man es zu tun hat. Schwarz ist Weiß, Hell ist Dunkel. Am Ende macht alles Sinn.. glaube ich , oder? jedenfalls wird hier eine schöne Kerbe zur jüngst gestarteten Serie Crime Syndicate geschlagen.. das gefällt mir. Ich hoffe euch auch.

FAZIT: Auch hier wieder viel Action, viel auf-die-Mütze aber diesmal auch verpackt in einer angenehmen Story, .. die sogar Hoffnung auf mehr gibt.


Black Adam:

INHALT: Black Adam, der unsterbliche Champion des Zauberers Shazam herrscht über den Planeten Kahndaq im 853. Jahrhundert. Wo er bisweilen in Frieden leben konnte, muss er sich nun einem Übel stellen, was vor Jahrhunderten seinen Anfang nahm.

MEINUNG dazu: Das sich dies wie eine Einführung für Grant Morrisons DC One Million anhört, ist sicher kein Zufall. Denn die Justice Legion aus dem 853. Jahrhundert ist genau das was der/die Leser*in im ersten Panel zu sehen bekommt. Eine Überraschung zweifelsohne, aber eine angenehme. Ich mag die Figuren des Event der 90er und finde es super, dass sie hier recycelt werden.

Das große Übel was vor Jahrhunderten bereits seinen Anfang genommen hat? Hier wird die Brücke zu FS: Teen Titans und FS: Shazam geschlagen. Schön ist es dabei zu sehen, dass man dennoch kein Vorwissen benötigt. Black Adam macht einen riesen Bogen und landet schlussendlich da wo wir angefangen haben, bis hin zum Punkt an den die Story uns verrät, was wir demnächst uA. im DC Universum zu erwarten haben. Verhältnismäßig wenig Action dafür aber die vielen Dialoge versuchen uns die etwas zu große Informationsflut Herr werden zu lassen. Fasst hätte man mich darin verloren aber ehe es zu anstrengend wird, bekommt der Band gerade noch die Kurve und lässt uns zufrieden zurück.

FAZIT: Tolle Aussichten auf das was uns uA. im DC Universe noch erwartet. Der Kreislauf der mit Titans begann findet nun in Black Adam sein Ende, wenn auch keine weiteren Teile der Story für jede einzelne zwingend erforderlich ist. Hat mir gut gefallen. Thumbs Up!