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Superman: Worlds of War (DC Comics/ 2021) #1-2

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in Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:

  • Clark Kent I.+II. – Superman 17 – Future State
  • Mister Miracle I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)
  • Midnighter I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)
  • Black Racer I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)

Clark Kent:

MEINUNG dazu:

INHALT: Clark Kent ist weg und hinterlässt ein Superman-förmiges Loch. Die Menschen versammeln sich in Smallville, um ihren Helden zu feiern, ohne zu ahnen, dass er in der ganzen Galaxie anderen hilft. Superman ist in die Warworld gefangen, wo er als Gladiator in den tödlichen Gruben von Mongul kämpft.

MEINUNG dazu: Der emotionale Teil der ca. 95% des 1. Bandes füllt ist wirklich gut gemacht. Er ist authentisch und super in Szene gesetzt… allerdings irgendwie fehl am Platz.

Bei diesem Cover habe ich mir eine wuchtige Story gewünscht mit mit viel und guten Superman-Hau-Drauf-Momenten. Auch wenn der erste Teil schön war hatte ich die ganze Zeit im Kopf „Wo ist Superman? Zeigt mehr von Superman… beeilt euch, ihr habt nur zwei Ausgaben“. Ziemlich ernüchtern ist dann der zweite Teil, wo man eben diese Szenario bekommt.
Auch hier wird nur wenig erklärt. Warum und Wieso? Keine Ahnung… Wichtig? Nicht zwingend aber irgendwie unbefriedigend.

Wenigsten die Zeichnung hilft darüber hinweg. Mikel Janin macht einen gewohnt guten Job und die Bilder mit der Colorierung sind echt klasse.

FAZIT: Schade.. der zweite Superman Titel, der mir nicht gefiel.


Mister Miracle:

INHALT: Auf der anderen Seite von Warworld sind andere Agenten am Werk, die um ein besseres Leben kämpfen. Shilo Norman, der Mann, der als Mister Miracle bekannt ist, ist von Metropolis aus mit einer Boom-Tube durch den Kosmos gereist, um sich mit einem ganzen Planeten auseinanderzusetzen.

MEINUNG dazu: Joah… Shilo kannten wir ja bereits aus der „Superman of Metropolis“-Story. Wo dort seine Präsenz etwas intimier war, befindet er sich nun auf Warworld und im Weltall, einem Ort, der der Story nicht sehr dienlich ist.

Durch die große Weite wirkt die Figur leider nicht mehr so nahbar. Und wo die Geschichte in Metropolis noch durchschnittliches Mittelmaß war ist diese hier in meinem Eindruck etwas gesunken.

Naja gut es fühlt sich eher als eine Art Filler-Folge an, daher… no hard feelings!

FAZIT: Leider verliert die Figur durch den Ortswechsel an Nähe und kann nicht mehr so überzeugen, wie zu Letzt.


Midnighter:

INHALT: Midnighter, kämpft sich durch ein ganzes Durcheinander von Schwierigkeiten. Er ist auf der Suche nach einer neuen Energiequelle, die tödlicher ist als Kryptonit. Sein Ziel: es abzuschalten, bevor es auf ein ahnungsloses Universum losgelassen wird.

MEINUNG dazu: Über Midnighter kann ich echt nicht allzu viel sagen… Was meistens nichts gutes verheißt. Die Figur ist mir kaum bekannt, nach dieser Story weiß ich auch warum.

Irgendwas stört mich, was ich nicht ganz fassen kann. Eine Kritik, die einem nicht sehr viel sagt und etwas unbefriedigend zurücklässt, das ist mir schon klar. Aber dann lest am besten mal selber und sagt mir was mich daran stört.

Die Bilder sind auch irgendwie komisch. Die Panels wirken stark überfüllt, alles wirkt so gequetscht.

FAZIT: Puuh.. ja.. Keine Ahnung. Ersteindruck erstmal nicht so gut. Das Finale Statement (wozu es vermutlich nicht kommen wird, da die Story auf mich null Impact hatte) steht noch aus.


Black Racer:

INHALT: Der Black Racer, ein Mädchen, das in den Slums von Warworld aufgewachsen ist, um eine der Top-Konkurrentinnen zu werden, verwandelt den Verrat in einen Kreuzzug, um für die Freiheit anderer wie sie zu kämpfen.

MEINUNG dazu: Wo der Mister Miracle Man-Teil noch als Filler Folge betitelt wurde, setzt diese Episode dem die Krone auf. Auch hier (wie rückblickend gesehen bei fast allen Superman Stories) kaum bleibebenden Eindruck hinterlassen.

Die weibliche Black Racer war nett, abwechslungsreich aber nicht weiter erwähnenswert.
Die Bilder hingegen waren fast psychodelisch, was mir gut gefallen hat.

FAZIT: Die letzte Story meines Future State Runs.. Leider kein Krönender Abschluss.



Future State: Superman of Metropolis (DC/ Comics) #1-2

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Superman of Metropolis

Writer Sean Lewis, Brandon Easton

Artist Cully Hamner, Valentine De Landro, John Timms

Colorist Marissa Louise, Gabe Eltaeb

(C) DC Comics


in Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:


Jonathan Kent:

INHALT: Bevor er in unbekannte Weiten aufbrach, vertraute Clark Kent seinem Sohn die Sicherheit der Erde an. Jetzt ist Jonathan Kent Superman! Oberste Priorität für diesen neuen Helden: Metropolis zu beschützen. Doch als eine neue Version von Brainiac angreift, ergreift Jon drastische Maßnahmen, die weitreichende Folgen nach sich ziehen und mit denen nicht alle aus der Superman-Familie einverstanden sind.

MEINUNG dazu: Jon hat mehr als genug zutun, seit dem sein Vater weg ist und er den metaphorischen Umhang übernahm. Das setzt ihn zunehmend unter Druck und er leidet darunter. Er verliert den Überblick und trifft im Affekt Entscheidungen, die sich später als nicht so clever herausstellen. Zuletzt kämpft er gegen eine künstliche Intelligenz (die er wohl selbst erschaffen hat) und muss sich gegen das Militär behaupten, was versucht von der KI erschaffenen Androiden, die selbst von der KI gesteuert werden, zu zerstören. …

Wowowow .. Otti! nicht so schnell! … Genau das. Das woran die zwei Bände am stärksten leiden ist das Pacing. Der Verlauf ist viel zu Inputlastig (gerade am Anfang) und wird schnell überschwänglich. Die Story könnte gut funktionieren, allerdings muss sich das Aufbauen. Der Autor versucht in zwei kurzen Ausgaben eine Setting zu etablieren, eine Krise zu erstellen und diese auch nich authentisch zu lösen. Kurzum: Es ist ihm leider nicht gelungen. Je mehr ich las, desto mehr hatte ich den Faden verloren und auch keine Lust am Ball zu bleiben. Irgendwie trotzig und enttäuscht legte ich am Ende das Tablet zur Seite, nahm es wieder auf lass den Band erneut und war nach wie vor der geleichen Meinung.

Davon abgesehen haben die Figuren (besonders Jon) im Detail leider keine Beständigkeit. Mal hat Jon ein Kinn, was einem Steinmetzt neidisch werden lässt, mal sieht er aus wie ein Footballspieler, mal wie ein kleinerer Junge. Das kann man leicht übersehen mir vierl es allerding auf und es hat mich arg gestört.

Ich habe das Gefühl, den einzig guten Job hat die Coloristin gemacht, denn die Farbe sind echt schön.

FAZIT: Schade,.. sehr Schade. Die Story leidet sehr stark am Pacing. Superman of Metropolis bekommt von mir keine Rose.


Guardian:

INHALT: Jake Jordan, der ehemalige Manhattan Guardian, kam nach Metropolis um neu anzufangen. Aber er ist nicht der einzige, der einen Neuanfang will. Eine Anarchistin, die sich Honest Mary nennt, sieht diese schwierige Zeit als Chance für eine Wiedergeburt – und sie wird die ganze Stadt niederreißen, um ihren Standpunkt zu beweisen.

MEINUNG dazu: Mit dem neuen Status Quo (den Jon in der Ausgabe davor zu verantworten hat) tun sich in Metropolis neue (alte) Helden auf. So auch der Guardian (jemand den ich vor x-Jahren mal in einem Nebensatz mitbekommen habe).

Diese Kurzgeschichte leidet ebenso unter dem Pacing. Nur das sie diesmal nicht aus dem Quark kommt. Wir haben Aufständen und … das wars! (In Meinen Augen). Nichts was irgendwie im Gedächtnis blieb.

Die Zeichnung ist etwa gewöhnungsbedürftig, könnte aber gefallen. Mir leider nicht. Zu kantig, zu wenig detailliert. Auch Schade

FAZIT: Wieder Pacing Probleme, hier nur umgekehrt. Die Story kommt nicht aus dem Quark.


Mister Miracle:

INHALT: Der aktuelle Mister Miracle, Shilo Norman, leidet unter den Folgen die Jonathan Kent zu verantworten hat. Getreu dem Credo seines Vorgängers versucht Mister Miracle einen Ausweg zu finden, doch muss es mit Bedacht heran gehen, sonst landet er vielleicht an einem unerwarteten Ort.

MEINUNG dazu: Über den neuen Mister Miracle erfährt man so gut wie nichts. Was, Wieso, … Hä? Hier folgt Action auf Action auf Action. Viel Platz für Story bleibt da nicht.

Im Kern aber die bessere Story von den in diesen Ausgaben veröffentlichten Bänden

Die Zeichnung ist mir an manchen Stellen zu stereotypisch (Shilos Nase zum Beispiel).Ansonsten indy-lastig und angemessen.

FAZIT: Der beste von den Dreien, dennoch nur solides Mittelmaß



Future State: Superman/ Wonder Woman (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Superman/ Wonder Woman (I.)
  • #2: Superman/ Wonder Woman (II.)

Writer Dan Watters

Artist Leila Del Duca

Colorist Nick Filardi

(C) DC Comics


Die Story erscheint wie folgt in Deutschland:


INHALT: Während sich zwei arrogante Götter zu einem Kraftkampf herausfordern, sind Superman und Wonder Woman gezwungen Maßnahmen zu ergreifen um ihre Städte vor dem Chaos zu retten. Zusammen haben Jonathan Kent und Yara Flor das Potenzial etwas Mächtiges zu werden aber das ist nur möglich, wenn sie lernen, miteinander auszukommen!

MEINUNG dazu: Diana und Clark waren ein eingefleischtes Team. Wie kann es auch anders sein, sind die beiden doch so alt wie die Zeit und arbeiten seit dem auch immer mal wieder zusammen? Wie sieht es also mit deren Nachfolgern aus, sind sie genauso kompatibel wie ihrer Vorgänger?… Ich denke ja, das passt schon (wie wir hier so schön sagen). Beide Figuren sind sehr empathisch und verstehen es auf einander einzugehen und wenn es mal nicht funktioniert, merken beide schnell, dass man etwas ändern muss/ sollte.

Was mir bei dieser Story besonders gut gefallen hat, ist dass man hier sehr gut vermittelt bekommt, in welche Fußstapfen Jonathan versucht zu treten und wie viel Probleme es ihm bereitet (und nicht zu Letzt, wie er darunter leidet). Jonathan ist nicht Clark (so sehr er es auch versucht zu sein). Bis er das selbst irgendwann mal verinnerlicht, haben wir sicher spannenden Geschichten vor uns, die genau diese innere Krise in den Fokus setzt.

Die Bilder waren zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, doch mit voranschreitenden Verlauf der Geschichte merkt man recht schnell, dass sie gut zur Story passen. Die Darstellung der Götter ist wirklich gut gemacht.

FAZIT: Story: Gut, Zeichnung: Gut! … Tolle Bände. Freut euch drauf mehr von den Charakteren zu sehen.



#25 – Das ist kein Batman-Tag Special

Der Batman-Day liegt hinter uns und was gab es an diesem Tag.. ? Verraten es euch.
Ferner gibt es hier einen finalen Blick auf das im Oktober startende DC Event Future State und natürlich jede Menge News.

Episode herunterladen

Inhalt:

  • 00:00 Intro
  • 00:02 Smalltalk
  • 00:04 eine Zeit voller Releases
  • 00:30 DKR – Vorträge
  • 00:39 The Sandman Act II – Hörspiel
  • 00:48 Batman-Tag
  • 01:21 Future State Endeindruck
  • 01:40 Outro

Hier gelangt ihr zum Future State Lesetagebuch

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Future State: Batman/ Superman (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Batman/ Superman (I.)
  • #2: Batman/ Superman (II.)

Writer Gene Luen Yang

Artist, Cover Artist Ben Oliver

Colorist Arif Prianto

(C) DC Comics

Die Story erscheint in Deutschland wie folgt:

  • Batman/ Superman I. + II.: bisher ist noch nichts bekannt

Batman / Superman:

INHALT: In den frühen Tagen der Belagerung von Gotham durch das Magistrat wurde Bruce Wayne wie nie zuvor an den Rand gedrängt. Es macht also Sinn, den Mann aus Stahl zur Unterstützung zu rufen, oder? Falsch! Gothams finstere Oberherren haben dem letzten Sohn von Krypton bereits die ultimative Falle gestellt … und mit der kryptonischen Macht unter deinem Kommando kann dir niemand im Weg stehen! Und … wo auf der Erde hat Professor Pyg ein Kryptonit-Skalpell her?

MEINUNG dazu: Ekelhafte Formwandlung und Pyg-typische Bilder werden hier wieder klasse in Szene gesetzt. Mit diesem Schurken hat uns Großmeister Grant Morrison 2009 keinen Gefallen getan (oder vielmehr doch, den die Storys sind echt gut). Lazlo Valentin trägt auch in der Zukunft noch immer seine Schweinemaske (wenn auch leicht verändert) und er könnte zeitgemäßer nicht sein. Wie oben erwähnt ist es logisch, dass unser Cape Crusader dieser Bedrohung, neben dem aufkeimenden Magistrat nicht, nicht Herr wird. Und wie wir ihn weiterhin kennen, ist er nicht gut auf Hilfe zu sprechen auch wenn er weiß, dass er sie eigentlich benötigt.

Kurz um: Die Story ist klasse. Pyg ist bisher immer eine sichere Bank gewesen. Die Hass-Liebe zwischen Bruce und Clark ist auch hier nichts neues aber dennoch gut umgesetzt. Ein solches Crossover lässt mich in der Regel gerne eine Auszeit von der Mainstory der Ongoing Serien nehmen (und hier ist es ähnlich). Sowohl Bruce als auch Clark sind beide die (noch) agierenden Protagonisten ihrer namensgebenden Heftserie. Das nimmt ein wenig Tempo raus ist aber auch mal angenehm.

Das Artwork ist dabei creepy, spooky und passt zur Stimmung, die Mr. Yang herüberbringen möchte. Die Kreativen Benj Oliver und Arif Prianto machen einen guten Job und zeigen einmal mehr, dass sie ihr Handwerk mit Bravur beherrschen.

FAZIT: Die Story nimmt etwas Tempo aus der ganzen Magistrat-Gotham-Storyline. Das ist auch mal angenehm. Ein wenig back-to-the-roots, das gefällt mir gut. Die Kreativen erschaffen eine authentische düstere Stimmung. Bilder und Story sind gut aufeinander abgestimmt.



Future State: House of El (DC Comics/ 2021)

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#1: House of EL

Writer Phillip Kennedy Johnson

Artist Scott Godlewski

Colorist Gabe Eltaeb

(c) DC Comics


In Deutschland erscheinen die Storys wie folgt:

  • House of El – Superman #18 (07.12.2021)

House of EL:

INHALT: Kal-Els Blutlinie besteht fort und fort, selbst noch in Jahrhunderten. Wir treffen eine neue Generation kryptonischer Helden, die sich einer der größten Bedrohungen stellen, denen sie je gegenüberstanden: einem teuflischen Feind namens Roter König. Hier erwarten uns Debüts der Zwillinge Rowan und Ronan Kent, Nachkommen von Jonathan Kent. Rowan ist der neue Superman der Erde, während seine Schwester eine Blue Lantern ist. Mit an Bord sind auch Theand’r Ban-El, dessen Mutter Tamaraner war, und andere Helden – alle angeführt vom ursprünglichen Mann aus Stahl selbst!

MEINUNG dazu: Hier wird man mitten hinein geworfen. Von allen Seiten kommen unbekannte El’s herbei, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hier wäre ein Vorwort oder ein Zweizeiler schön gewesen, damit man sich nicht so verloren fühlt, aber gut.

Die verschiedenen Mitglieder der Familie sehen authentisch und divers aus. Hier ist alles dabei. Das macht es zum einen sehr glaubhaft und zum anderen wird man Neugierig, wie das ganze zusammen passt. Der 48-Giant-Size 1-Teiler (was letztlich auch nur ein 2x 24 Seiten sind) verzichtet dabei bis zum Schluss uns eine Aufklärung zu geben. Selbst am Ende hat man noch einige Fragen zum Setting. Geht es damit nun irgendwie weiter oder nehmen wir das nun einfach so hin?

Wie auch immer: Das was wir hier geliefert bekommen haben, macht Spaß. Ganz superman-like gibt es dabei ordentlich auf die Mütze und teilweise fühlt man sich wie an einem Tisch zu Thanksgiving. Eine große Familie streitet sich nun einmal … viel … aber Hauptsache ist, wenn es darauf ankommt, halten alle zusammen.
(Auch wenn manchmal Papa Superman ein Machtwort sprechen muss)

FAZIT: Hey das war doch mal ein netter Ausflug! Die vom Cover versprochene Monarchie kommt ein wenig zu kurz, doch im großen und ganzen sehr unterhaltsam. Viel Action, viele schöne und traurige Momente.



Future State: Superman vs. Imperious Lex (DC Comics/ 2021) #1-3

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  • #1: Superman vs. Imperious Lex (I.)
  • #2: Superman vs. Imperious Lex (II.)
  • #3: Superman vs. Imperious Lex (III.)

Writer Mark Russell

Artist Steve Pugh

Colorist Romulo Fajardo Jr

(c) DC Comics


Die Story erscheint in Deutschland wie folgt:


Superman vs. Imperious Lex

INHALT: Lex Luthor ist es satt, sich ständig von Superman in die Schranken weisen zu lassen. Daher macht er das einzig Menschen logische: Er reist Lichtjahre entfernt zu einem Planet, den er sein Eigen nennt und deren Imperator er fortan verkörpert. Die Einwohner scheinen damit kein Problem zu haben, den ihnen ergeht es damit sehr gut (allerdings auf Kosten anderer Planeten). Als sich Luthor folglich an Lois Lane wendet, die ihrerseits die Vertreterin der Erde im ‚Bund vereinten Planeten‘ ist, um seinen Mitgliedsantrag für den Bund abzugeben, klingelt nicht nur bei seinem Nemesis Superman die Alarmglocken.

MEINUNG dazu: Batman vs. Joker, Superman vs. Lex Luthor,… diese Kämpfe sind so alt wie die Zeit. Deshalb begegne ich eine solche Konfrontation auch immer mit sehr viel Vorsicht. Dort gibt es häufig wenig neues, nichts was einem groß überraschen und damit auch umwerfen kann.

Auch hier wird das Rad nicht neu erfunden. Lex Luthor bewirbt sich selbst als Philanthrop, was allerdings wirklich dahinter steckt, liest der/die Leser*in recht schnell. Auf Kosten anderer lässt er sich solide als Heiland feiern, klar dass dies den Zorn von wirklichen Philanthropen erweckt.

Solche Storys können eigentlich leicht ermüden, doch Mark Russel schafft es recht schnell den/die Leser*in in seinen Bann zu ziehen ohne dabei die leicht austauschbare Storys zu vernachlässigen. Zudem wirken viele Aspekte der Storys leicht humoristisch, was nicht unbedingt dazu beiträgt Lex Luthor als Bedrohung zu irgendeiner Zeit ernst zu nehmen.

Die Bilder unterstützen dabei mehr das Zukunftsszenario, als die Story. Viele Panels sind sehr bunt und zeigen häufig klassische Farbkontraste (Blau/Rot vs. Grün/Lila). Dass die Bedrohung damit auch nicht authentisch wirkt, verwundert mich nicht.

FAZIT: Superman vs. Lex Luthor macht überhaupt nichts neu. Mit seiner leicht humoristischen Note sinkt ebenso der Bedrohungsgrad. Dennoch haben wir hier ein unterhaltsames Werk, was von Fans dankend angenommen werden kann. Was bleibt ist ein leicht angehobener Mundwinkel und die Phrase: „Ach Lex, Lex, Lex… wann wirst du es endlich lernen!“



Future State: Justice League (2021/ DC Comics) #1-2

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Writer Joshua Williamson, Ram V.

Artist Marcio Takara, Robson Rocha

Inker Daniel Henriques, Marcelo Maiolo

(c) DC Comics


In Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:


Justice League:

INHALT: Alle Mitglieder der neuen Justice League sind sich einig: Mitunter Schuld am Scheitern der alten JL war die emotionale Bindung der Mitglieder zueinander. Daher halten alle Helden*innen ihr bürgerliches Alter Ego vorerst geheim. Das dadurch Spannung entstehen ist selbstredend. Wie wichtige eine solche Basis ist müssen die Mitglieder schmerzlich feststellen, als es zu einem Mord kommt und die Hauptverdächtigen sie selbst sind… die neue Justice League

MEINUNG dazu: Joshua Williams hat einiges auf dem Kerbholz. Nailbiter, Birthright, div. Future State Titel und jetzt sogar noch die Batman Ongoing Serie. Klar, dass ich mir davon schon etwas mehr verspreche. Einige Solo-Titel der neuen Mitglieder konnten mich noch nicht begeistern wie etwa The next Batman aber auch Superman. Daher hatte ich Angst, dass mir das Zusammenspiel der Held*innen nicht zusagt. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die sensible Vorsicht der Charaktere deckte sich zeitgleich mit meiner Skepsis ihnen gegenüber. Man wird als Leser langsam und ruhig an die Figuren herangeführt (für den Fall, dass man diese aus den Solo-Titel nicht kennt). Das funktioniert hervorragend bis es dann zum Ende des ersten Heftes hin natürlich zu einem Cliffhanger kommt. Bravo.. gutes Storytelling.

Artist und Inker sagten mir vorher nichts, weichen aber auch nicht sonderlich stark von einer gewohnt soliden Action-optik ab. Bei einem solchen Battlebrawler wie es Justice League immer ist, bin ich was das angeht recht schnell zu frieden – wenn es nicht gerade zu skurril wird-. Das soll deren Arbeit aber auch nicht schmäler, die Bilder sehen gut aus.

Einziges Manko: Die Story ist gut und dürfte gerne in einer 6-issue-storyline weitergehen oder wenigsten wieder aufgegriffen werden.

FAZIT: Toller Start, gerne weiter so. Die neue JL macht Spaß und besticht durch Dynamik und teils „Innovation“ (sofern man das von einem Superheldencomic sagen kann).


Justice League Dark:

INHALT: Im DC Universum beginnt eine buchstäbliche Hexenjagd. Magiewirker*innen werden eingefangen und exekutiert. So liegt es nun an Zatanna und Det. Chimp (nun vom Etrigan-Dämonen besessen) dieser Hetzjagd Einhalt zu gebieten. Dies bewältigen die zwei allerdings nur vereint mit alten aber auch neuen Mitglieder der JL: Dark.

MEINUNG dazu: Das ist jetzt mein dritter Ram V. – Future State Titel und der Kerl hat mich bisher nicht enttäuscht. Der writer und die Tatsache, dass die JL Dark Serien bisher wirklich gut waren haben meine Erwartungen natürlich in die Höhe getrieben.

Bin ich jetzt also enttäuscht? Nein, absolut nicht. Was Magie angeht hat DC in meinen Augen Marvel einiges voraus. Die Figuren machen mir hier einfach mehr Spaß. DCs Magie wirkt dabei auf mich immer so .. naja dunkel und düster, irgendwie „gritty“ (daher sicherlich auch „DARK“ Badumm TSS!). Dieses Ominöse, das „Unerklärlichen“ und die gedrückte Stimmung wird auch hier wieder klasse weiter geführt. Zudem hat man mit dem „neuen“ Team Held*innen auf die „Leinwand“ gebracht, die ich lange vermisst habe. Ram V. hat auch beim dritten Streich nicht enttäuscht.

Artist und Inker (besonders letzterer) tragen mit ihrer Kunst Maßgebliches zur Düsternis bei. Einzig, dass es als Future State gelabelt wird, lässt mich etwas rätseln. Die Story hätte genauso auch in der normalen Kontinuität spielen können… ha!.. who cares? Not me!

FAZIT: Ram V. … (Plus-)Punkt!