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Superman: Worlds of War (DC Comics/ 2021) #1-2

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in Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:

  • Clark Kent I.+II. – Superman 17 – Future State
  • Mister Miracle I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)
  • Midnighter I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)
  • Black Racer I.+II. – Future State Megaband (02.11.21)

Clark Kent:

MEINUNG dazu:

INHALT: Clark Kent ist weg und hinterlässt ein Superman-förmiges Loch. Die Menschen versammeln sich in Smallville, um ihren Helden zu feiern, ohne zu ahnen, dass er in der ganzen Galaxie anderen hilft. Superman ist in die Warworld gefangen, wo er als Gladiator in den tödlichen Gruben von Mongul kämpft.

MEINUNG dazu: Der emotionale Teil der ca. 95% des 1. Bandes füllt ist wirklich gut gemacht. Er ist authentisch und super in Szene gesetzt… allerdings irgendwie fehl am Platz.

Bei diesem Cover habe ich mir eine wuchtige Story gewünscht mit mit viel und guten Superman-Hau-Drauf-Momenten. Auch wenn der erste Teil schön war hatte ich die ganze Zeit im Kopf „Wo ist Superman? Zeigt mehr von Superman… beeilt euch, ihr habt nur zwei Ausgaben“. Ziemlich ernüchtern ist dann der zweite Teil, wo man eben diese Szenario bekommt.
Auch hier wird nur wenig erklärt. Warum und Wieso? Keine Ahnung… Wichtig? Nicht zwingend aber irgendwie unbefriedigend.

Wenigsten die Zeichnung hilft darüber hinweg. Mikel Janin macht einen gewohnt guten Job und die Bilder mit der Colorierung sind echt klasse.

FAZIT: Schade.. der zweite Superman Titel, der mir nicht gefiel.


Mister Miracle:

INHALT: Auf der anderen Seite von Warworld sind andere Agenten am Werk, die um ein besseres Leben kämpfen. Shilo Norman, der Mann, der als Mister Miracle bekannt ist, ist von Metropolis aus mit einer Boom-Tube durch den Kosmos gereist, um sich mit einem ganzen Planeten auseinanderzusetzen.

MEINUNG dazu: Joah… Shilo kannten wir ja bereits aus der „Superman of Metropolis“-Story. Wo dort seine Präsenz etwas intimier war, befindet er sich nun auf Warworld und im Weltall, einem Ort, der der Story nicht sehr dienlich ist.

Durch die große Weite wirkt die Figur leider nicht mehr so nahbar. Und wo die Geschichte in Metropolis noch durchschnittliches Mittelmaß war ist diese hier in meinem Eindruck etwas gesunken.

Naja gut es fühlt sich eher als eine Art Filler-Folge an, daher… no hard feelings!

FAZIT: Leider verliert die Figur durch den Ortswechsel an Nähe und kann nicht mehr so überzeugen, wie zu Letzt.


Midnighter:

INHALT: Midnighter, kämpft sich durch ein ganzes Durcheinander von Schwierigkeiten. Er ist auf der Suche nach einer neuen Energiequelle, die tödlicher ist als Kryptonit. Sein Ziel: es abzuschalten, bevor es auf ein ahnungsloses Universum losgelassen wird.

MEINUNG dazu: Über Midnighter kann ich echt nicht allzu viel sagen… Was meistens nichts gutes verheißt. Die Figur ist mir kaum bekannt, nach dieser Story weiß ich auch warum.

Irgendwas stört mich, was ich nicht ganz fassen kann. Eine Kritik, die einem nicht sehr viel sagt und etwas unbefriedigend zurücklässt, das ist mir schon klar. Aber dann lest am besten mal selber und sagt mir was mich daran stört.

Die Bilder sind auch irgendwie komisch. Die Panels wirken stark überfüllt, alles wirkt so gequetscht.

FAZIT: Puuh.. ja.. Keine Ahnung. Ersteindruck erstmal nicht so gut. Das Finale Statement (wozu es vermutlich nicht kommen wird, da die Story auf mich null Impact hatte) steht noch aus.


Black Racer:

INHALT: Der Black Racer, ein Mädchen, das in den Slums von Warworld aufgewachsen ist, um eine der Top-Konkurrentinnen zu werden, verwandelt den Verrat in einen Kreuzzug, um für die Freiheit anderer wie sie zu kämpfen.

MEINUNG dazu: Wo der Mister Miracle Man-Teil noch als Filler Folge betitelt wurde, setzt diese Episode dem die Krone auf. Auch hier (wie rückblickend gesehen bei fast allen Superman Stories) kaum bleibebenden Eindruck hinterlassen.

Die weibliche Black Racer war nett, abwechslungsreich aber nicht weiter erwähnenswert.
Die Bilder hingegen waren fast psychodelisch, was mir gut gefallen hat.

FAZIT: Die letzte Story meines Future State Runs.. Leider kein Krönender Abschluss.



Future State: Superman of Metropolis (DC/ Comics) #1-2

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Superman of Metropolis

Writer Sean Lewis, Brandon Easton

Artist Cully Hamner, Valentine De Landro, John Timms

Colorist Marissa Louise, Gabe Eltaeb

(C) DC Comics


in Deutschland erscheinen die Stories wie folgt:


Jonathan Kent:

INHALT: Bevor er in unbekannte Weiten aufbrach, vertraute Clark Kent seinem Sohn die Sicherheit der Erde an. Jetzt ist Jonathan Kent Superman! Oberste Priorität für diesen neuen Helden: Metropolis zu beschützen. Doch als eine neue Version von Brainiac angreift, ergreift Jon drastische Maßnahmen, die weitreichende Folgen nach sich ziehen und mit denen nicht alle aus der Superman-Familie einverstanden sind.

MEINUNG dazu: Jon hat mehr als genug zutun, seit dem sein Vater weg ist und er den metaphorischen Umhang übernahm. Das setzt ihn zunehmend unter Druck und er leidet darunter. Er verliert den Überblick und trifft im Affekt Entscheidungen, die sich später als nicht so clever herausstellen. Zuletzt kämpft er gegen eine künstliche Intelligenz (die er wohl selbst erschaffen hat) und muss sich gegen das Militär behaupten, was versucht von der KI erschaffenen Androiden, die selbst von der KI gesteuert werden, zu zerstören. …

Wowowow .. Otti! nicht so schnell! … Genau das. Das woran die zwei Bände am stärksten leiden ist das Pacing. Der Verlauf ist viel zu Inputlastig (gerade am Anfang) und wird schnell überschwänglich. Die Story könnte gut funktionieren, allerdings muss sich das Aufbauen. Der Autor versucht in zwei kurzen Ausgaben eine Setting zu etablieren, eine Krise zu erstellen und diese auch nich authentisch zu lösen. Kurzum: Es ist ihm leider nicht gelungen. Je mehr ich las, desto mehr hatte ich den Faden verloren und auch keine Lust am Ball zu bleiben. Irgendwie trotzig und enttäuscht legte ich am Ende das Tablet zur Seite, nahm es wieder auf lass den Band erneut und war nach wie vor der geleichen Meinung.

Davon abgesehen haben die Figuren (besonders Jon) im Detail leider keine Beständigkeit. Mal hat Jon ein Kinn, was einem Steinmetzt neidisch werden lässt, mal sieht er aus wie ein Footballspieler, mal wie ein kleinerer Junge. Das kann man leicht übersehen mir vierl es allerding auf und es hat mich arg gestört.

Ich habe das Gefühl, den einzig guten Job hat die Coloristin gemacht, denn die Farbe sind echt schön.

FAZIT: Schade,.. sehr Schade. Die Story leidet sehr stark am Pacing. Superman of Metropolis bekommt von mir keine Rose.


Guardian:

INHALT: Jake Jordan, der ehemalige Manhattan Guardian, kam nach Metropolis um neu anzufangen. Aber er ist nicht der einzige, der einen Neuanfang will. Eine Anarchistin, die sich Honest Mary nennt, sieht diese schwierige Zeit als Chance für eine Wiedergeburt – und sie wird die ganze Stadt niederreißen, um ihren Standpunkt zu beweisen.

MEINUNG dazu: Mit dem neuen Status Quo (den Jon in der Ausgabe davor zu verantworten hat) tun sich in Metropolis neue (alte) Helden auf. So auch der Guardian (jemand den ich vor x-Jahren mal in einem Nebensatz mitbekommen habe).

Diese Kurzgeschichte leidet ebenso unter dem Pacing. Nur das sie diesmal nicht aus dem Quark kommt. Wir haben Aufständen und … das wars! (In Meinen Augen). Nichts was irgendwie im Gedächtnis blieb.

Die Zeichnung ist etwa gewöhnungsbedürftig, könnte aber gefallen. Mir leider nicht. Zu kantig, zu wenig detailliert. Auch Schade

FAZIT: Wieder Pacing Probleme, hier nur umgekehrt. Die Story kommt nicht aus dem Quark.


Mister Miracle:

INHALT: Der aktuelle Mister Miracle, Shilo Norman, leidet unter den Folgen die Jonathan Kent zu verantworten hat. Getreu dem Credo seines Vorgängers versucht Mister Miracle einen Ausweg zu finden, doch muss es mit Bedacht heran gehen, sonst landet er vielleicht an einem unerwarteten Ort.

MEINUNG dazu: Über den neuen Mister Miracle erfährt man so gut wie nichts. Was, Wieso, … Hä? Hier folgt Action auf Action auf Action. Viel Platz für Story bleibt da nicht.

Im Kern aber die bessere Story von den in diesen Ausgaben veröffentlichten Bänden

Die Zeichnung ist mir an manchen Stellen zu stereotypisch (Shilos Nase zum Beispiel).Ansonsten indy-lastig und angemessen.

FAZIT: Der beste von den Dreien, dennoch nur solides Mittelmaß



Future State: Kara Zor-El, Superwoman (DC Comics/ 2021) #1-2

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  • #1: Kara Zor-El, Superwoman (I.)
  • #2: Kara Zor-El, Superwoman (II.)

Writer Marguerite Bennett

Artist Marguerite Sauvage

(c) DC Comics


In Deutschland erscheint die Story wie folgt:

  • Kara Zor-El, Superwoman I.+II.: Future State Sonderband – Die Helden des DC-Universums (16.11.2021)

Kara Zor-El, Super-Woman:

INHALT: Kara Zor-El, Supermans hitzköpfige Cousine, hat endlich Frieden -fern ab von der Erde und ihrer Helden- gefunden. Nun als Superwoman, wacht sie über den Mond und über Flüchtlinge aus der Galaxis, die sich dort versammelt haben. Doch all das soll sich ändern, als ein Raumschiff, das von einem außer Kontrolle geratenen Außerirdischen gesteuert wird, abstürzt und Karas Welt auf den Kopf stellt!

MEINUNG dazu: Die Story könnte klassischer nicht sein. Superwoman startet komplett neu, was allen Lesern*innen natürlich einen sauberen Einstieg verschafft. Das ist auf der einen Seite ganz gut, enttäuscht allerdings auch die Leute, die nach Karas Auftritt in „Superman of Metropolis“ auf eine Fortsetzung hoffen.

Bei der Optik der zwei Bände fällt sofort auf, dass die Bilder auch aus einem Disneyfilm kommen könnte. Kara sieht Prinzessin Aurora aus Dornröschen zum Verwechseln ähnlich. Und auch sonst gibt sich der Band große Mühe dieses Bild (teils brutal) aufrecht zu halten. Ich hatte während des Lesens die ganze Zeit das Gefühl, dass nicht ich -als 32jähriger Mann- die Zielgruppe bin, sondern eher etwas jüngere Mädchen, die gerade Frozen zum x-ten Mal beendet haben. Das klingt jetzt evtl. etwas härter, als es in Wirklichkeit ist (und hey! es gibt genug 32-jährige Männer, die Frozen gut finden). Wer Geschmack an dem Stil findet, bekommt diesen hier nicht nur subtil aufgestrichen, sondern als Kniffte mit dick fett Butter drauf. Aliens morphen sich in kleine süße Tiere, die Story beschreibt eine Mutter-Kind-coming-of-age-Beziehung und Artist Marguerite Sauvage bemüht sich durchweg die Bilder in Pastellfarben zu gestalten, damit auch jeder maskuline Faktor verstrichen wird.

Hmmm… wie auch immer man nun dazu stehen mag, künstlerisch sind die Bilder dennoch schön anzusehen und die Story, naja … ist diesmal wohl eher dafür da die Bilder zu tragen und nicht andersherum.

FAZIT: Schlecht sind die Bände nicht, doch def. zielgruppenorientiert. Ob man sich dennoch damit anfreunden kann muss wohl jeder selbst entscheiden. Hübsch sieht es jedenfalls aus.